Der bestehende, hundertfach bewährte und auf die Zielgruppe angepasste Workshop und die vertiefenden Aktivitäten wurden für sozialpädagogische Institutionen, SEMOs und Brückenangebote adaptiert und optimiert. Dadurch können sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen mit häuslicher Gewalt und der Idee von gewaltfreier Erziehung auseinandersetzen und die Resultate zur Sensibilisierung ihres Umfeldes multiplizieren.
Lokalprojekte in sozialpädagogischen Institutionen werden individuell und auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmt geplant und durchgeführt. Grundsätzlich bleiben aber die drei Bausteine Einführungsworkshop, Aktivitäten und Multiplikation zentral.
In SEMOs und Brückenangeboten wird Keine Daheimnisse meistens als Ganztagesprojekt geplant. Am Morgen findet der Workshop statt und am Nachmittag arbeiten die Teilnehmenden an verschiedenen Aktivitäten. Es werden verschiedene Multiplikationsmöglichkeiten innerhalb und ausserhalb der Institution gesucht (z.B. Social Media, Plakate, etc.)
Die Keine Daheimnisse Lokalprojekte werden von Kredit Kinderschutz des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) und verschiedenen Stiftungen unterstützt. Deshalb kann eine begrenzte Anzahl Lokalprojekte pro Jahr subventioniert angeboten werden. Dabei fallen folgende Unkostenbeiträge für die durchführende Institution an:
Eine teilnehmende Gruppe: CHF 500.-
Zwei teilnehmende Gruppen (zwei Workshops): CHF 800.-