Tagung 2019

06. NOVEMBER 2019 IN LUZERN

FACHTAGUNG: „HÄUSLICHE GEWALT AUS KINDERPERSPEKTIVE: INTERDISZIPLINÄRER KINDERSCHUTZ“

Wie Kinder und Jugendliche bei der Prävention häuslicher Gewalt mitwirken können. 

 Krach oder Gewalt zu Hause haben einen Einfluss auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und erschweren den Schulalltag. 


„Keine Daheimnisse“ bietet wirksame, partizipative Prävention für Schulen und andere Kinder- und Jugendgruppen an – siehe daheimnisse.ch.


Eine Fachtagung für Fachpersonen aus

  • dem Gesundheitssystem (Kinder- und Zahnärzt/innen u.a.)
  • der Schule/Schulsozialarbeit
  • Heimgemeinschaften
  • der Kinder- und Jugendarbeit
  • sowie dem kantonalen und kommunalen Kindesschutz

Wie können Kinder und Jugendliche bei der Prävention häuslicher Gewalt mitwirken?


Wie können sich Fachleute aus dem Schul- und dem Gesundheitssystem besser vernetzen, um betroffenen Kindern einen angemessenen Zugang zum Gesundheitssystem zu gewährleisten?


Wie können Ihre Institution und Sie persönlich bei häuslicher Gewalt wirksame Prävention leisten?

TAGUNGSPROGRAMM

 

Grussworte

lic. phil. hum. Christian Wyss, Abteilungsleitung Schulbetrieb, Volksschulbildung Kt. Luzern

Dr. med. Sibylla Weymann, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin FMH, Leiterin Schulärztliche Kommission, Kanton Luzern  

 

 

Berichte aus der Praxis einer Kinderschutzgruppe:
Zusammenarbeit und Empfehlungen an Fachpersonen

lic. phil. Rolf Stallkamp, leitender Psychologe, K & L Dienst, Leiter Kinderschutzgruppe Kinderspital Luzern

Dr. med. Alex Donas, Leiter Notfallstation Kantonsspital Luzern

 

Rolle der Schulsozialarbeit im Kindesschutz:
Spannungsfeld Vertrauensaufbau, systemische Arbeit und Meldepflicht

Serafina Schelker, Sozialarbeiterin MAS, Studienleitung CAS Schulsozialarbeit, ZHAW und Fachperson Kindesinteresse, Save the Children

 

Interkulturelle Beratung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Kontext häuslicher Gewalt

Dr. med. Fana Asefaw, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, leitende Ärztin, Clienia Winterthur

 

Prävention häuslicher Gewalt in Schulen, Jugendarbeit und Heimen

Madleina Brunner Thiam, Sozialarbeiterin FH, Programmleiterin NCBI Schweiz und Sozialarbeiterin sowie Kinder aus einem „Keine Daheimnisse“-Projekt

 

 

Pause

 

Workshops zur Auswahl

 

  • Workshop 1: Beratungsgesprächsführung mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien inklusive transkulturellen Fragen – Dr. med. Fana Asefaw, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,   leitende Ärztin, Clienia Winterthur 

 

  • Workshop 2: Handlungsstrategien bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung im medizinischen Alltag – Dr. med. dent. Teresa Leisebach, MPH, WBA SSO in Kinderzahnmedizin lic. phil. Rolf Stallkamp, leitender Psychologe, K & L Dienst, Leiter Kinderschutzgruppe Kinderspital Luzern

 

  • Workshop 3: Initiieren und durchführen von Präventionsprojekten mit Kindern und Jugendlichen – Madleina Brunner Thiam und Schulsozialarbeiterin

Abschluss und Vernetzungs-Apéro

Kanton Zürich

Ihre Ansprechperson

Max Muster, Lehrer an der Musterschule

Telefon: +41 00 000 00 00 E-Mail: max.muster@muster.ch

 

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Rückmeldung der Lehrperson

Das Projekt „Keine Daheimnisse“ wurde von meinen Schüler/innen sehr gut aufgenommen und das Themenfeld bot viel Stoff für interessante Diskussionen. Ich denke durch dieses Projekt wurden die Schüler/innen im Bezug auf die Thematik sensibilisiert und wissen, wo sie sich Hilfe holen oder wie sie Hilfestellung leisten können. Für jene die es interessiert ein absolut gelungenes Projekt, welches eine individuelle Herangehensweise zulässt und mit den Give Aways einen besonderen Anreiz erhält.