Tagung 2017

29. NOVEMBER 2017, FHNW OLTEN

FACHTAGUNG „ABGELENKT – REIZBAR – ZURÜCKGEZOGEN“

Anzeichen von häuslicher Gewalt bei Kindern und Jugendlichen in der Schule ernst nehmen

Krach zu Hause erschwert den Schulalltag – wie Kinder und Jugendliche bei der Prävention häuslicher Gewalt mitwirken können…


Inputs zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu verschiedenen Aspekten häuslicher Gewalt und eine Gelegenheit, sich unter Akteuren aus der Kinder- und Jugendhilfe, Behörden, Forschung und Politik zu vernetzen für weniger Gewalt an Kindern.


Themen der Tagung:

  • Partizipation und Empowerment: Kinder und Jugendliche als Opfer oder Mitwissende häuslicher Gewalt ernst nehmen, als Multiplikator_innen aktivieren und bestärken, Hilfe zu holen
  • Fachlicher Austausch unter Engagierten
  • Informationen über eine innovative und bewährte Kampagne von NCBI Schweiz und Partnerorganisationen mit vier Angeboten zu verschiedenen Themen für ein Zuhause ohne Angst

Zielgruppen

Leitungs- sowie Fachpersonen und Mitarbeitende aus der Schule, Kinder- und Jugendheimen, Jugendarbeit, KESB, Sozialpädagog_innen, Fachpersonen im Bereich Kindesschutz, kantonale und kommunale Verantwortliche, weitere interessierte Personen


Erprobte Projekte an über 70 Schulen und anderen Institutionen zur partizipativen Prävention häuslicher Gewalt und zur Förderung des Kindesschutzes zeigen auf, wie Kinder und Jugendliche präventiv aktiv werden. 


Weitere 60 subventionierte Lokalprojekte sind 2017-19 schweizweit vorgesehen.

Veranstaltungshinweise

 

Tagungsort: Fachhochschule Nordwestschweiz, Von Roll-Strasse 10, 4600 Olten

Anmeldung: www.zuhauseohneangst.ch/tagung

Kosten: CHF 40.- (inkl. Pausenverpflegung und Tagungsdokumentation)

TAGUNGSPROGRAMM

 

13.45

Begrüssung

Ron Halbright, Ko-Geschäftsleiter, NCBI Schweiz

 

Grusswort: Kinderschutz – eine nationale Priorität

Yvonne Feri, Nationalrätin und Präsidentin Kinderschutz Schweiz  

 

14.00 

Inputreferate

Häusliche Gewalt: Rolle der Schulsozialarbeit im Kindesschutz

Beat Reichlin, Institut Sozialarbeit und Recht, Hochschule Luzern sowie stv. Generalsekretär Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (KOKES)

 

Partizipative Prävention häuslicher Gewalt mit Kindern und Jugendlichen

Madleina Brunner Thiam, Sozialarbeiterin FH, NCBI Schweiz

 

Kinder inmitten häuslicher Gewalt – Ursachen, Formen und Folgen

 Clarissa Schär, Dozentin Hochschule für Soziale Arbeit, FHNW 

 

Elternstreit aus Kindersicht – ein Erfahrungsbericht

Veton Selmani, Jugendarbeiter Bachenbülach

 

15.40

Vernetzungspause

 

16.00

Praxisvertiefungen zur präventiven Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Umfeld zu zentralen Dimensionen häuslicher Gewalt

  1. Körperstrafen  Andi Geu und Beat Reichlin 
  2. Geschwisterstreit  Anina Mahler und Jenny Baruch
  3. Generationenkonflikte  Madleina Brunner Thiam und Lothar Janssen
  4. Elternstreit  Ron Halbright und Marisa Tejo

17.00

Nächste Schritte für die Prävention

 

Fazit mit Blick in die Zukunft

Dr. Dirk Baier, Leiter Institut für Delinquenz und Kriminalprävention, ZHAW 

 

17.30

Schluss

 

Kanton Zürich

Ihre Ansprechperson

Max Muster, Lehrer an der Musterschule

Telefon: +41 00 000 00 00 E-Mail: max.muster@muster.ch

 

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Rückmeldung der Lehrperson

Das Projekt „Keine Daheimnisse“ wurde von meinen Schüler/innen sehr gut aufgenommen und das Themenfeld bot viel Stoff für interessante Diskussionen. Ich denke durch dieses Projekt wurden die Schüler/innen im Bezug auf die Thematik sensibilisiert und wissen, wo sie sich Hilfe holen oder wie sie Hilfestellung leisten können. Für jene die es interessiert ein absolut gelungenes Projekt, welches eine individuelle Herangehensweise zulässt und mit den Give Aways einen besonderen Anreiz erhält.