Lokalprojekte

Im ersten unverbindlichen Treffen vor Ort zwischen den am Projekt „Keine Daheimnisse!“ interessierten Personen und der Projektleitung bei NCBI Schweiz werden die Erwartungen, Angebote, Möglichkeiten und Erfordernisse geklärt. 

Anschliessend wird, falls gegenseitiges Interesse an einer Zusammenarbeit besteht, eine Vereinbarung besprochen und unterschrieben.

Für die Durchführung des Projekts „Keine Daheimnisse!“ werden je nach dem Umfang des lokalen Projektes nach dem halbtägigen Einführungsworkshop etwa 8-14 Lektionen für die Aktivitäten benötigt. Das Team von NCBI leitet einen halbtägigen Einführungsworkshop vor Ort und kann auch sonst je nach Abmachung am Projekt mitwirken. Ein Teil des Projekts wird lokal umgesetzt. 

Das Projekt setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:

Einführungs-Workshop

Als Start ins Projekt gestaltet NCBI Schweiz in Absprache mit der lokalen Projektleitung einen halbtägigen Workshop mit der Gruppe zum Thema Körperstrafen. Es werden Fragen aufgegriffen wie:

  • Was sind Strafen und was denken wir darüber?
  • Welche Erfahrungen haben wir mit Körperstrafen gemacht?
  • Welche Gesetze gibt es zu Körperstrafen? Was ist verboten?
  • Welche Hilfe gibt es, wenn jemand betroffen ist? 
  • Was können die Kolleginnen tun?
  • Wie können wir unsere Stimme gegen Körperstrafen erheben?
  • Planung der weiteren Schritte für das lokale Projekt

 

Die Interviews

Die ganze oder ein Teil der Gruppe wird Interviews führen mit Grosseltern, Eltern, Gleichaltrigen und Fachpersonen. Sie arbeiten dabei mit einem Leitfaden, d.h. einer Liste von möglichen Fragen, welche sie den Personen stellen. Diese Liste kann durch eigene Fragen ergänzt werden. Die Interviews können aufgenommen oder gefilmt werden. Je nach Medium werden Sequenzen daraus weiterverarbeitet und an einer Abschlussveranstaltung verwendet.

 

Die lokalen Flyer

Im Rahmen von „Keine Daheimnisse!“ werden Flyer mit Hintergrundinformationen zu Körperstrafen entworfen. Teile des Flyers sind einheitlich und durch NCBI Schweiz vorgegeben. Während des lokalen Projekts kreieren die Kinder und Jugendlichen Slogans und Bilder, mit welchen die vordesignten Flyer ergänzt werden. So entstehen teilweise selbstgestaltete Flyer. Diese dienen einerseits der Information über Körperstrafen, können andererseits, wenn dies gewünscht ist, auch als Werbemittel für den lokalen Anlass verwendet werden. Die Gestaltung und der Druck der Flyer werden durch NCBI Schweiz organisiert.

Werbeträger / Give-Aways

Für jedes lokale Projekt werden Werbeträger bedruckt, welche verteilt werden können. Die Kinder und Jugendlichen entwerfen einen Slogan, welcher als Druckvorlage dient. Ziel ist es, dass sie so ihre Botschaften und Meinungen nach aussen tragen können. Mit den Werbeträgern können weitere Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene erreicht werden.

Die Gruppe einigt sich auf einen Slogan, der gedruckt werden soll. Zusätzlich kann das Medium gewählt werden, d.h. der Slogan (allenfalls mit Logo) kann auf Stressbälle, Armbänder oder andere geeignete Gegenstände gedruckt werden. Dazu gibt es eine Liste von Giveaways, von welcher die gewünschten Objekte gewählt werden können. Für die Organisation und die Bestellung der Objekte ist NCBI Schweiz zuständig.


Der lokale Anlass

Damit auch andere Kinder, Jugendliche, Erwachsene (inklusive Eltern) einbezogen werden, wird ein lokaler Anlass organisiert. Bei der Organisation und Durchführung dieses Anlasses sind die Kinder und Jugendliche massgeblich beteiligt. Der Anlass wird bei jedem lokalen Projekt anders aussehen, da er in Grösse und Art von der Gruppe abhängt. Wichtig ist, dass über Körperstrafen und Hilfe für Betroffene informiert und aufgezeigt wird, was gemacht wurde.

 

Kosten

Die Durchführung des Projekts mit einer Klasse kann dank Subventionen für 300.- angeboten werden. Jede weitere Klasse im gleichen Schulhaus kann für 100.- parallel am Projekt teilnehmen.

Partnerinstitutionen

Für das Projekt konnten zahlreiche Partnerorganisationen gewonnen werden. Darunter viele aus der offenen, verbandlichen und kirchlichen Jugendarbeit. Das zeigt, dass mit „Keine Daheimnisse!“ ein Thema angesprochen wird, dass auf breites Interesse stösst. Es ist Zeit, erzieherische Körperstrafen zu enttabuisieren. Folgende Organisationen unterstützen das Projekt:

Projektfinanzierung

Frühere Sponsoren

Ebikon

Primarschule Sagen

Durchgeführt im Jahr

2014

Kontaktperson

Irène Odermatt

Hombrechtikon

Im Eich

Durchgeführt im Jahr

2018

Kontaktperson

Lothar Jannsen

Kloten

Nägelimoos

Durchgeführt im Jahr

2019

Kontaktperson

Natalia Lübke

Zürich Altstetten

Im Herrlig

Durchgeführt im Jahr

2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020

Kontaktperson

Joy Jellamo, Chiara Petrachi

Uster

Hasenbühl

Durchgeführt im Jahr

2019

Kontaktperson

Eva Akamp

Rüti

Oberdorf

Durchgeführt im Jahr

2019

Kontaktperson

Gabrielle à Porta

Rüti

Fägswil

Durchgeführt im Jahr

2019

Kontaktperson

Gabrielle à Porta

Kriens

Brunnmatt

Durchgeführt im Jahr

2019

Kontaktperson

Susan Wehle

Volketswil

Lindenbüel

Durchgeführt im Jahr

2019

Kontaktperson

Isabelle Brechbühl

Kriens

Amlehn

Durchgeführt im Jahr

2019

Kontaktperson

Susan Wehle

Bürglen TG

Sekundarschule Bürglen

Durchgeführt im Jahr

2020

Kontaktperson

Edith Schallenberg

Bürglen TG

Primarschule Bürglen

Durchgeführt im Jahr

2020

Kontaktperson

Edith Schallenberg

Zürich Altstetten

Altstetterstrasse

Durchgeführt im Jahr

2018, 2019, 2020

Kontaktperson

Jenny Baruch

Hombrechtikon

Gmeindmatt

Durchgeführt im Jahr

2018

Kontaktperson

Lothar Jannsen

Urdorf

Zentrum

Durchgeführt im Jahr

2017

Kontaktperson

Chris Szaday

Öttwil-Geroldswil

Primarschule Öttwil-Geroldswil

Durchgeführt im Jahr

2014

Kontaktperson

Angela Klarwein

Urdorf

Weihermatt

Durchgeführt im Jahr

2017

Kontaktperson

Chris Szaday

Stadt Zürich

Im Döltschi

Durchgeführt im Jahr

2016

Kontaktperson

Carmen Fernandez

Wädenswil

Primarschule Glärnisch

Durchgeführt im Jahr

2012

Kontaktperson

Fabian Bächli

Pfaffnau

Schulhaus Pfaffnau

Durchgeführt im Jahr

2012

Kontaktperson

Daniel Koller

Beringen

Oberstufe Beringen

Durchgeführt im Jahr

2014

Kontaktperson

Isabella Kehrli

Horgen

Primarschulhaus Waldegg

Durchgeführt im Jahr

2012, 2015

Kontaktperson

Christian Frösch

Elsau

Oberstufe Elsau

Durchgeführt im Jahr

2012

Kontaktperson

-

Ittigen

KiJuFa Kinder- und Jugend-Fachstelle

Durchgeführt im Jahr

2011

Kontaktperson

-

Regensdorf

Schulhaus Chürzächer

Durchgeführt im Jahr

2011

Kontaktperson

Lilian Zürrer

Regensdorf

Primarschule Pächterried

Durchgeführt im Jahr

2016

Kontaktperson

Rita Aquilante-Wellinger

Ettiswil

Schule Ettiswil

Durchgeführt im Jahr

2012

Kontaktperson

Daniel Koller

Luthern

Schule Luthern

Durchgeführt im Jahr

2013

Kontaktperson

Daniel Koller

Schlieren

Schule Kalktarren

Durchgeführt im Jahr

2013

Kontaktperson

Urs Kernen

Winterthur

Gutschick

Durchgeführt im Jahr

2018

Kontaktperson

Moritz Bräm